Messe Haus Gar­ten Frei­zeit war für beide Ver­bände erfolgreich

Liebe Gar­ten­freun­din­nen und Gartenfreunde,

Die Haus Gar­ten Frei­zeit liegt hin­ter uns und war für beide Leip­zi­ger Klein­gärt­ner­ver­bände ein vol­ler Erfolg.

Beson­ders die Fach­vor­träge stie­ßen auf gro­ßes Inter­esse. Bei den Vor­träge zum Obst­baum­schnitt von Olaf Weid­ling und Tho­mas Köh­ler reich­ten die Sitz­plätze nie aus, so dass viele Besu­cher die Vor­träge ste­hend ver­fol­gen muss­ten. Unsere Fach­be­ra­te­rin Jana Bindal infor­mierte in meh­re­ren Vor­trä­gen zur För­de­rung von Nütz­lin­gen im Gar­ten. Auch die Prä­sen­ta­tio­nen zum Anbau der Kiwi­beere waren her­vor­ra­gend besucht. Gar­ten­bau­ex­per­tin Helma Bar­to­lo­may (bekannt aus Funk und Fern­se­hen) fes­selte die Besu­cher mit ihrem Vor­trag zu alten Nutz­pflan­zen. Von den Mit­ar­bei­te­rin­nen des Rosa­rium Sang­erhau­sen gab es meh­rere Vor­träge zum Rosen­schnitt. Last but not least infor­mierte unsere Fach­be­ra­ter Tho­mas Köh­ler die Besu­cher in meh­re­ren Vor­trä­gen zum Thema Mul­chen im Gar­ten. Bei den häu­fi­ger auf­tre­ten­den Wet­ter­ex­tre­men, ein immer wich­ti­ge­res Thema. Zu allen Vor­trä­gen gibt es auch zahl­rei­che Infor­ma­tio­nen an der Fach­be­ra­ter­theke bzw. an den Stän­den des Rosa­ri­ums und der Kiwibeere.

Gro­ßen Anklang fan­den zudem die Schau­ta­feln des Kreis­ver­ban­des zur Misch­kul­tur und zu den Wech­sel­wir­kun­gen ver­schie­de­ner Gemü­se­pflan­zen. Viele Inter­es­sierte nutz­ten die Gele­gen­heit, um sich zu infor­mie­ren, wel­che Pflan­zen gut neben­ein­an­der gedei­hen und wie bestimmte Kom­bi­na­tio­nen zur natür­li­chen Schäd­lings­be­kämp­fung bei­tra­gen können.

Pas­send zu den Vor­trä­gen zum Mul­chen konn­ten an den Kun­den­stop­pern zum Thema „Mul­chen der Gemü­se­beete“ wei­tere Tipps ein­ge­holt wer­den. Viele Besu­che­rin­nen und Besu­cher nutz­ten sie, um sich über diese nach­hal­tige Methode zur Boden­ver­bes­se­rung zu informieren.

Unsere Fach­be­ra­ter­theke – betreut von den Fach­be­ra­tern des Stadt- und Kreis­ver­ban­des – stand wie jedes Jahr allen Mes­se­gäs­ten offen. Hier konn­ten Fra­gen zu Pflan­zen, Krank­hei­ten und prak­ti­schen Her­aus­for­de­run­gen im Klein­gar­ten gestellt werden. 

Wie schon im ver­gan­ge­nen Jahr haben wir an unse­rem Stand die klei­nen Besu­cher sehr ver­misst – erneut fand die Messe außer­halb der Schul­fe­rien statt. Ein Umstand, der sich lei­der auch im kom­men­den Jahr nicht ändern wird. Dadurch blei­ben uns unter der Woche viele poten­zi­elle Besu­che­rin­nen und Besu­cher fern.

Eine wei­tere Her­aus­for­de­rung, mit der wir uns bereits in die­sem Jahr kon­fron­tiert sahen, betrifft die Pflan­zen, die wir für die Deko­ra­tion unse­res Stan­des ver­wen­det und in die Aus­stel­lungs­flä­chen ein­ge­bracht haben. Da viele von ihnen bereits aus­trei­ben oder sogar in vol­ler Blüte ste­hen, stellt sich uns die Frage, wie wir sie bis zu den geeig­ne­ten Tem­pe­ra­tu­ren für das Aus­pflan­zen gesund erhal­ten kön­nen. Andern­falls droht ein erheb­li­cher Aus­fall der Pflanzen.

Nach­hal­tig ist das lei­der nicht – und genau des­halb suchen wir bereits jetzt nach Lösun­gen, um künf­tig ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ter und res­sour­cen­scho­nen­der han­deln zu können.