DeutschKleingartenmuseumGeschichte

Geschichte

1Das Deutsche Kleingärtnermuseum  (DKM) - getragen durch den Verein `Deutsches Kleingärtnermuseum in Leipzig e.V.` - ist eine nicht gewinnorientierte Einrichtung. Es ist den geltenden musealen Standards (nach ICOM) gemäß der Sammlung, Bewahrung, Erforschung und Vermittlung von Arte- und Mentefakten, die mit der Geschichte der Kleingärtnerbewegung in Zusammenhang stehen, verpflichtet.

Die aus den Sammlungsbereichen entstehenden Ausstellungen sind der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Der Verein DKM e.V. ist Eigentümer der Sammlungen –  soweit es sich nicht um Leihgaben bzw. Dauerleihgaben anderer Einrichtungen oder Personen handelt. Der Verein setzt sich für den Erhalt der Sammlungen ein. Die Sammlungen sind unveräußerlich.

Das DKM ist Mieter im 1896 erbauten Vereinshaus des Kleingärtnervereins „Dr. Schreber“. Das Gebäude wurde nach der Gründung des Vereins im Rahmen des Aufbaus des Museums im Jahr 1992 durch Fördermittel des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten grundlegend saniert.

In der ersten Etage befinden sich die Dauerausstellung und die allgemeinen Besuchereinrichtungen. Im Dachgeschoss sind die Büroräume, das Magazin, das Archiv, die Bibliothek und die Fotothek untergebracht.

Die Bezeichnung Archiv umfasst im DKM zwei voneinander getrennte Archiveinheiten. Zum einem ist es das „Schreber-Archiv“, welches als Dauerleihgabe vom Kleingärtnerverein `Dr. Schreber e.V.` an das Museum übergeben wurde und als geschlossener Sammlungsbereich behandelt wird. Und zum anderen ist es das „Archiv Deutsches Kleingärtnermuseum“. Dieses ist Eigentum des Vereins und wird mit Neuzugängen ständig erweitert.

2Das DKM unterhält neben einer Dauerausstellung (1996, überarbeitet 2001) zwei Außenanlagen –den Museumsgarten (seit 1999) und den Laubengarten (seit 2003), welche vom Kleingärtnerverein „Dr. Schreber“ gepachtet sind. 

Seit April 2008 werden jährlich wechselnde Sonderausstellungen präsentiert. Diese präsentieren  verschiedene Themenbereiche, um die Zielgruppe möglichst offen zu halten.

Die Besucherzahlen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Durch eine effektivere Öffentlichkeitsarbeit und die Bewerbung der Sonderausstellungen sind langfristig weitere Steigerungen zu erwarten. Neben der hauptsächlichen Zielgruppe der Kleingärtner und Garteninteressierten, sollen generell alle historisch Interessierten angesprochen werden. Daneben wird seit 2006 verstärkt im Bereich der Museumspädagogik gearbeitet und spezielle Kinderführungen mit Begleitprogramm angeboten.

Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit wird mit verschiedenen Medien gearbeitet. Neben den klassischen Papierformaten (Flyer, Prospekte) wird eng mit der regionalen und bundesweiten Presse, den Radiosendern und den Fernsehsendern zusammengearbeitet. Daneben präsentiert sich das Museum auf verschiedenen Veranstaltungen: Haus-Garten-Freizeit-Messe Leipzig, Tag des Gartens, Bundeskleingärtnerkongress etc. und nimmt an den Veranstaltungsreichen Museumsnacht, Internationaler Museumstag und Tag des offenen Denkmals teil. Zudem werden monatlich Aktionstage angeboten.